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"Wir erhoffen uns, flexibler zu sein."

12. Januar 2018 - Seit Ende 2017 arbeitet die kulturTÜR-Redaktion daran. Lange sollte es keiner wissen. Jetzt lüften wir das Geheimnis: Die "kulturTÜR" bekommt eine eigene Website. Wann und Warum? Das verraten uns im Gespräch die Redaktionsmitglieder Juliane Metz, Mortaza Rahimi, Rita Zobel und Dong-Ha Choe.

DRK SW: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, eine eigene Website für die "kulturTÜR" aufzubauen?

Rita: Die "kulturTÜR" gibt es bislang nur als Druckausgabe in Steglitz-Zehlendorf. Wir wollten über die Bezirksgrenzen hinaus aktiv sein und die Zeitung breiter aufstellen, damit sie für mehr Menschen verfügbar ist.

Juliane: Außerdem gab es jede Menge Anfragen: "Gibt's euch eigentlich auch im Internet?" Das war Wasser auf die Mühlen der persisch- und arabischsprachigen Redaktionsmitglieder. Sie wünschen sich schon seit langem einen Online-Auftritt, weil sie im Internet teilweise sehr gut vernetzt sind. Und nicht zu vergessen: Eine eigene Website macht die Ausgaben und Beiträge dauerhaft verfügbar. Bisher war es so, dass die Hefte relativ schnell vergriffen waren. Auf Nachfrage konnten wir dann aber auch keins mehr rausgeben.

Mortaza: Für die persische und arabische Redaktion liegt der Reiz einer Website vor allem darin, dass wir mehr Leute erreichen können. Deswegen war der Schritt absolut notwendig.

Juliane: Das stimmt. Und wir erreichen auch andere Leute. Die einen lesen gerne das ganze Heft und möchten es dafür in der Hand halten, die anderen lesen dann halt lieber mal einen einzelnen Artikel am Bildschirm. Den haben sie sich aber gezielt nach Interesse ausgesucht.

DRK SW: Was bekommen die Leser auf eurer Website denn geboten?

Rita: Grundsätzlich alle Artikel, die auch im Heft sind. Im Internet gibt es aber auch eine Suchfunktion, mit der man gezielt nach Autoren oder Themen suchen kann. Zusätzlich erhalten die Leser durch einen Newsletter noch Informationen, die es nicht im Heft gibt.

Juliane: Auf der Website gibt es ganz andere Möglichkeiten. Wir können Bereiche oder Themen, die sonst immer etwas zu kurz kommen, ganz anders aufbereiten. Auf der Website gibt es dann zum Beispiel auch die Möglichkeit zu spenden. Oder die Partner werden vorgestellt.

Rita: Wir erhoffen uns insgesamt natürlich auch, flexibler zu sein und ebenso flexibel auf Themen reagieren zu können. Bislang ist es ja eher so, dass bestimmte Themen durch die vierteljährliche Erscheinungsweise nicht in die Hefte aufgenommen werden können. Und auch die Seitenbegrenzung legt uns Fesseln an. Die existieren in dieser Form im Internet nicht.

Mortaza: Und der Großteil der Beiträge erscheint - wie gewohnt - in mehreren Sprachen.

DRK SW: Zum Schluss die wichtigste Frage: Wo finde ich euch im Internet und ab wann?

Juliane: Die neue Website wird es unter der Adresse www.kulturtuer.net geben. Ein klein wenig müssen sich die Leser aber noch gedulden. Obwohl wir mit der Agentur Goldland schon einige Wochen daran basteln, wird es wahrscheinlich noch dauern.

Rita: Bleiben wir im Plan, geht die Seite Ende Februar online.

Mortaza: Also, nicht vergessen: www.kulturtuer.net! Gleich im Kalender anstreichen!

(Alle lachen)

DRK SW: Euch ganz herzlichen Dank für das Gespräch und die Einblicke. Wir drücken euch die Daumen und freuen uns auf das Ergebnis.

 

 

12. Januar 2018 16:19 Uhr. Alter: 4 Tage